Kniearthrose durch Sport

Eine Kniearthrose kommt durch Verschleiß des Kniegelenkes vor allem im vorangeschrittenen Alter zustande. Eine Risikogruppe jedoch hat besonders mit vorzeitigem Verschleiß zu kämpfen – aktive Sportler.

Durch die häufig einseitige Belastung kommt es zusätzlich zu Verletzungen, die in vielen Fällen nur operativ behandelt werden können. In beiden Fällen werden zur Vorbeugung oder im Heilungsprozess Orthesen verwendet, die die Kniegelenke stabilisieren und unterstützen. Sportler können dadurch mit der Rehabilitation und dem Aufbautraining viel früher beginnen.

Welche Sportler sind besonders von Kniearthrose betroffen?

Kniearthrose durch Sport
Einige Sportarten, wie z.B. Tennis, erhöhen das Risiko einer Kniearthrose

Während Schwimmen und Dehnübungen das Knie im Training beziehungsweise Heilungsprozess positiv unterstützen, gibt es viele Sportarten, die das Kniegelenk besonders belasten.

Falls keine ausreichenden Trainingspausen eingehalten oder mit Krafttraining ergänzt werden, kann es zu frühzeitigen Knorpelschäden und degenerativen Veränderungen an Knochen und Sehnen kommen.

Besonders betroffen sind Sportler folgender Sportarten:

  • Kontaktsportarten (Fußball, Handball, Volleyball, Basketball und ähnliche Sportarten)
  • Tennis, Badmindton und Squash (wegen der schnellen, seitlichen Bewegungen und Richtungswechsel)
  • Ski Alpin (Slalom, Tiefschneefahrten)
  • Springen (Hochsprung, Weitsprung …)
  • Laufen (Joggen, Marathon…)

Diese Liste ist nicht vollständig, jedoch sind bei diesen Sportarten die Risiken einer Knieverletzung und auch einer vorzeitigen Kniearthrose stark erhöht. Da diese Erkrankung teilweise auch genetisch bedingt ist, kann mit aktivem Sport der Verschleiß des Knorpels noch beschleunigt werden.

Auch kommt es vor, dass nach einer Ruhephase durch extremes Training die Beschwerden wieder stärker werden. Falls eine Kniearthrose bereits diagnostiziert wurde, ist es ratsam eine Sportart zu wählen, bei der die Knie nicht so stark belastet werden.

Sport als Therapie bei Kniearthrose

Kniearthrose
KNEO unterstützt Sportler bei der Vorbeugung und Heilung von Kniearthrose

Wenn die Diagnose Kniearthrose bereits gefallen ist, sollte man auf keinen Fall auf Sport verzichten.

Grundsätzlich wirkt die Bewegung auf die Knorpel in den Gelenken wie ein Schmiermittel.

Mit gezielter Bewegung wird die Produktion der Gelenkflüssigkeit angekurbelt, die den Knorpel geschmeidig hält.

Bewegt man sich gar nicht, wird der Knorpel spröde und die Kniearthrose schreitet noch schneller voran.

Deshalb sollte man sich für eine Sportart entscheiden, die unterstützend, aber nicht belastend wirkt. Unter anderem sind das folgende Sportarten:

  • Schwimmen (am Besten Kraul- und Rückenschwimmen, da die Knie schwächer belastet werden)
  • Wassergymnastik und Aqua-Jogging (das Wasser sorgt für eine geringere Belastung der Knie)
  • Pilates und Yoga (Achtung: nicht alle Übungen sind bei Kniearthrose geeignet)
  • Radfahren (auf stärkeren Widerstand und Bergfahrten sollte jedoch verzichtet werden)
  • Cross-Trainer (es hilft die Muskeln zu stärken und entlastet dabei die Knie)
  • Nordic-Walken (Auf ebener Fläche, Steigungen sollten vermieden werden)
  • Wanderungen (hierbei gilt wie beim Nordic-Walken – keine Steigungen)
  • Ski-Langlauf (gleichmäßige Bewegungen wirken sich positiv auf die Kniegelenke aus)

Ärzte empfehlen gezieltes Krafttraining zur Stärkung der Muskeln, die die Knie entlasten. Bewegung und Sport in Maßen und die richtige Sportart fördern die Gesundheit der Kniegelenke, anstatt sie zu schädigen.

KNEO bei Sportverletzungen

KNEO unterscheidet sich in seiner Bauweise von den meisten Orthesen. Die klassischen Orthesen sind oft sperrig und können nur mit einiger Mühe angelegt werden. Soft-Orthesen sind durch ihre textile Zusammensetzung nicht für jeden geeignet. Vor allem bei Venenleiden oder Allergien gegen Elastan ist die Anwendung einer ansonsten recht bequemen Kniebandage nicht möglich.

KNEO kann nach der ersten Anpassung durch einen Fachmann sehr einfach selbst angelegt werden, ist unter der Kleidung nicht auszumachen und kann aufgrund des geringen Hautkontakts von jedem getragen werden.

Während die sperrigen Knieorthesen bei vielen Sportarten eher hinderlich sind, kann man mit KNEO jede Wanderung unternehmen und problemlos Radfahren. Die Orthese wird unter dem Knie befestigt und dadurch die Haltung des Beines selbst beeinflusst.

Dadurch wirkt KNEO direkt auf das Knie ein, während klassische Orthesen rund um das Knie platziert sind und die Bewegungsfreiheit einschränken. Zudem gibt es bei vielen ähnlichen Produkten Gewichts- und Beschädigungsbeschränkungen, was bei KNEO nicht der Fall ist.

Wann ist KNEO angezeigt?

KNEO kann sowohl für die Vorbeugung von Kniearthrose eingesetzt werden, als auch für die Stabilisierung des Knies im Heilungsprozess nach Sportunfällen oder diagnostizierter Kniearthrose. Mit KNEO werden die Schmerzen bei Bewegung verringert und der Betroffene kann früher mit dem Aufbautraining nach Sportunfällen beginnen.

Auch bei Seitenbandverletzungen und nach Operationen an Menisken und Bändern kann KNEO angewendet werden. In Kombination mit der richtigen Sportart kann KNEO optimale Ergebnisse erbringen und den Heilungsprozess beschleunigen. Vor allem können Sportbegeisterte dank KNEO nach Unfällen schneller aktiv werden und bei bestehender Knorpelbeschädigung länger aktiv bleiben.

 

Bildquellennachweis: SolisImages – fotolia.com

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