Knorpelschaden: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Knorpelschaden: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Knorpelschaden: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Ein Knorpelschaden macht sich in der Regel erst dann bemerkbar, wenn die Gelenke bereits schmerzen, und vielen Betroffenen wird auch erst dann die Bedeutung des Knorpels bewusst.

Der Knorpel erfüllt eine wichtige Aufgabe im Bewegungsapparat: er umschließt die Gelenke und sorgt somit dafür, dass die Knochen abgefedert werden und bei Bewegung nicht aneinander reiben und sich gegenseitig beschädigen.

Doch ist er erst einmal beschädigt, ist es gar nicht so einfach eine Lösung für das Problem zu finden.

Um einem Knorpelschaden vorzubeugen oder ihn zu verringern, ist es wichtig, die Ursachen dafür zu kennen. Doch auch wenn der Knorpelschaden bereits vorhanden ist, lassen sich mit der richtigen Therapie die Symptome verbessern und der Knorpel kann sich – langsam, aber sicher – wieder erholen!

Wie entsteht ein Knorpelschaden?

Ein Knorpelschaden kann verschiedene Ursachen haben und lässt sich auf verschiedene chronische oder akute Auslöser zurückführen. Durch Fehlstellungen, wie zum Beispiel X- oder O-Beine oder einer anhaltenden Über- oder Fehlbelastung der Gelenke werden sie falsch belastet, der Knorpel verschleißt zunehmend und baut ab.

Diese Art Knorpelschaden nennt man Arthrose. Des Weiteren können Verletzungen beim Sport oder durch Unfälle den Knorpel schädigen und langfristig eine Arthrose zur Folge haben. Aber auch Krankheiten wie Rheuma, Gicht oder Stoffwechselerkrankungen können einen Knorpelschaden herbeiführen.

Am häufigsten tritt ein Knorpelschaden übrigens im Kniegelenk auf; eine Arthrose im Kniegelenk wird als Gonarthrose bezeichnet.

Was sind die Folgen eines Knorpelschadens?

Die offensichtlichste Folge eines Knorpelschadens sind Schmerzen, die vor allem bei Bewegung, aber auch im Ruhezustand auftreten. Viele Betroffene schonen deshalb ihre Gelenke. Das ist in akuten Fällen zwar zunächst hilfreich, im Falle einer Arthrose wirkt sich die Schonung der Gelenke aber eher nachteilig aus:

Wenn das Gelenk nicht bewegt wird, trocknet es aus und die Arthrose verschlimmert sich! Auch Blockierungen oder Schwellungen aufgrund einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gelenk können Folgen eines Knorpelschadens sein.

Dies sind jedoch nur Symptome, und die lassen sich lindern. Dramatischer ist die Tatsache, dass sich der Knorpel nur langsam wieder regeneriert und mit der Zeit immer weiter verschleißt, wenn nichts dagegen getan wird. Ist der Knorpel erst einmal vollständig abgetragen, verschleißen auch die Knochen und der Schaden ist um so größer.

Was kann ich gegen einen Knorpelschaden tun?

Ein Knorpelschaden der durch eine Arthrose der Gelenke hervorgerufen wird, kann je nach Ursache auf unterschiedliche Weise therapiert werden. Doch auch bevor der Schaden bereits vorhanden und weit fortgeschritten ist, lässt sich durch eine Minimierung der Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit eines Knorpelschadens herabsetzen.

Dazu gehören die Korrektur von Fehlstellungen durch orthopädische Hilfsmittel, die Reduzierung von Übergewicht, die Vermeidung von riskanten Sportarten oder die Behandlung von arthrosefördernden Krankheiten.

Bei einem leichten Knorpelschaden hat sich Physiotherapie bewährt, und auch Medikamente bieten in einigen Fällen eine Lösung. Doch wenn die Arthrose sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, ist oft eine Operation der letzte Ausweg. Um das zu vermeiden gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen!

Wie hilft die Knieentlastungsorthese KNEO bei einem Knorpelschaden?

Sofern Sie unter einseitigen Schmerzen im Kniegelenk leiden, kann die Knieentlastungsorthese KNEO Ihnen dabei helfen, einen Knorpelschaden zu verhindern oder zu verbessern.

Eine Schonhaltung des Knies und der damit einhergehende Abbau von Muskelmasse werden vermieden und die Schmerzen durch die Verschiebung der Lastlinie im Knie gelindert. Außerdem werden die Haltung und die Bewegungsabläufe korrigiert und das Kniegelenk richtig bewegt, so dass eine Versteifung gar nicht erst entsteht.

KNEO arbeitet dabei mit dem Eigengewicht des Trägers beim Auftreten. Durch das Tragen dieser Knieorthese wird die Beinachse je nach Bedarf medial (nach innen) oder lateral (nach außen) verschoben und die Gelenke werden dadurch entlastet. Die genaue Funktionsweise von KNEO finden Sie hier.

Neben ihrer Funktionsweise und Wirkung bei Knorpelschaden unterscheidet sich KNEO auch hinsichtlich ihres hohen Tragekomforts, ihrer leichten Handhabung und ihrer Unauffälligkeit von anderen handelsüblichen Knieorthesen. So ist KNEO kniefrei und schränkt dadurch die Bewegung des Knies nicht ein.

Die Orthese wird ganz einfach mit dem Schuh angezogen und kann unter der Kleidung getragen werden, so dass sie Außenstehenden kaum auffällt. Auch dem Träger selbst fällt sie kaum auf, da KNEO bequem zu tragen und leicht ist, nicht auf der Haut reibt oder drückt. Alle Vorteile der KNEO Knieorthese gegenüber anderen Knieorthesen können Sie hier nachlesen. (Die KNEO Knieorthese und ihre Vorteile!)

Wenn Sie unter einem Knorpelschaden im Kniegelenk leiden und diesen verbessern oder die Entstehung von Anfang an verhindern wollen, sollten Sie schnell handeln und nicht damit warten, bis nichts mehr zu retten ist. Denn eine Arthrose ist kein Schicksal, mit dem man sich abfinden muss, sondern es liegt in Ihrer Hand!

Finden Sie heraus, ob KNEO für Sie in Frage kommt, indem Sie hier klicken. Kosten, Erstattung durch die Krankenkasse und weitere Fragen klären wir gerne mit Ihnen ab – schreiben Sie uns an [email protected] oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Bildquellennachweis: © rob3000 – fotolia.de

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