Postoperative Komplikationen nach einer Knieoperation

Unsere Knie werden unser gesamtes Leben über belastet, und früher oder später treten Verschleißerscheinungen auf, auch Arthrose genannt. In der Regel lassen sich die Schmerzen, die mit der Arthrose einhergehen, gut behandeln.

Wenn starke Schmerzen jedoch häufig oder über einen längeren Zeitraum auftreten, möchten viele Ärzte ihre Patienten am liebsten gleich auf den OP-Tisch legen und eine Knieprothese einsetzen.

Doch jede Operation birgt Risiken, und postoperative Komplikationen nach einer Knieoperation sind nicht zu unterschätzen.

In diesem Artikel möchten wir Sie auf die gängigsten postoperativen Komplikationen hinweisen und Alternativen aufzeigen.

Postoperative Komplikationen nach einer Knieoperation

Viele der postoperativen Komplikationen nach einer Knieoperation entstehen, nachdem eine Knieprothese eingesetzt wurde. Dennoch können auch Probleme auftreten, wenn dies nicht geschah.

Thrombosen, Embolien, Wundheilungsstörung und Narbenbildung

Postoperative Komplikationen nach einer Knieoperation müssen nicht sein.
Postoperative Komplikationen nach einer Knieoperation müssen nicht sein. Informieren Sie sich jetzt über Alternativen unter 07022 705181.

Ein allgemeines Operationsrisiko liegt durch Thrombosen und Embolien vor.

Diese Komplikationen sind jedoch nicht dauerhaft, da sie durch die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten erfolgreich behoben werden können.

Bleiben Thrombosen und Embolien unbehandelt, treten bei manchen Patienten Blutergüsse, Blutungen und Nachblutungen auf.

Ebenfalls leiden manche Patienten aufgrund der gestörten Blutgerinnung unter Wundheilungsstörung und Narbenbildung.

Infektionen allerdings werden durch die strengen hygienischen Vorschriften und die verpflichtende Einhaltung der Maßnahmen weitestgehend unterbunden. Damit Infektionen erst gar nicht eintreten, müssen alle Patienten vor der Operation ein Antibiotikum zu sich nehmen.

Verletzungen der Nerven und Blutgefäße

Verletzungen der Nerven und Blutgefäße können aufgrund von hoch entwickelten Operationsmethoden in der Regel vermieden werden, wodurch sie nur in seltenen Fällen eintreten und der Patient durch sie kaum unter postoperativen Komplikationen leiden muss.

Dennoch kann es passieren, dass bei den Patienten Schwellungen und Schmerzen direkt nach der Operation auftreten. In der Regel werden diese Probleme nicht behandelt, da sie von alleine verschwinden. Falls die Schmerzen und Schwellungen bestehen bleiben, sollten Sie dringend den Arzt kontaktieren.

Verklebungen und Verwachsungen im Kniegelenk

Als spezielle postoperative Komplikation nach der Implantation einer Kniegelenksprothese können Verklebungen und Verwachsungen im Kniegelenk auftreten. Das Problem wird zwar selten beobachtet, verhindert allerdings eine ordnungsgemäße Heilung des operierten Gelenks. Verklebungen oder Verwachsungen passieren, wenn der Patient das Knie nach der Operation zu sehr schont und unzureichend bewegt.

Standardmäßig müssen Patienten mit diesem Problem eine intensive Krankengymnastik durchführen, welche die Beweglichkeit des Knies wiederherstellt. Erzielt die Krankengymnastik keine Erfolge, wird die Verklebung mechanisch gelöst. Hierbei erfolgt eine kurze Narkose, während welcher das Kniegelenk vorsichtig aber kräftig durchbewegt wird.

Kalkeinlagerungen

Selten, aber nicht unmöglich, sind Kalkeinlagerungen in der Muskulatur, die sich in der Umgebung des operierten Kniegelenks befindet. Die sogenannte Myositis ossificans verursacht Beschwerden sowie eine enorme Bewegungseinschränkung. Beinlängenunterschiede sind die Folge dieser Komplikation, welche durch die Kalkeinlagerung in Kombination mit anderen Problemen eintritt. Dieses Problem lässt sich bei vielen Patienten durch Schuheinlagen ausgleichen.

Probleme mit der implantierten Knieprothese

Zudem berichten manche Patienten, dass die implantierte Knieprothese bricht oder sich lockert. Die Kniescheibe kann auch aus dem Gelenk springen, wodurch wiederum Schmerzen und Bewegungseinschränkungen entstehen. Bei diesen Problemen muss ebenso dringend der Arzt aufgesucht werden, da nur dieser in der Lage ist, die Prothese zu korrigieren.

Alternativen zur Knieoperation

Da eine Knieoperation – wie jede andere Operation auch – immer ein Risiko dastellt, fürchten sich viele Patienten vor dem Eingriff. Doch nicht bei jedem Arthrosepatienten ist eine Operation dringend notwendig. Je nach Schweregrad der Kniegelenksverletzung können auch alternative Therapieverfahren und Maßnahmen zum Einsatz kommen.

Die sogenannten konservativen Behandlungsmethoden sehen eine Entlastung des Knies, seine Bewegungsverbesserung sowie eine allgemeine Stabilisierung des Gelenks vor. Die Methoden sollen eine Kniegelenksoperation vermeiden.

Damit diese Methoden wirken, muss der Patient sein Knie bestmöglich entlasten. Dies schließt auch viele Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen, Sitzen oder in die Hocke gehen mit ein.

Die Bewegungen belasten das Kniegelenk sowie die Kniearthrose intensiv. Um die Probleme zu beheben oder zu vermindern, muss der Patient seine Bewegungen anpassen. Beispielsweise sollte er beim Treppen hinabsteigen das kranke Bein immer zuerst setzen. Beim Treppe hochgehen hingegen geht das gesunde Bein zuerst. Die Belastung liegt bei dieser Methode nicht auf dem kranken, sondern gesunden Bein.

Arthrosepatienten sollten es zudem vermeiden, in die Hocke zu gehen oder sich hinzuknien, da diese Bewegungen die Kniegelenke auf beiden Seiten stark belasten. Lässt sich die Bewegung nicht vermeiden, sollte das erkrankte Knie mit einem Kissen gestützt werden.

Bei vielen Patienten hilft der Einsatz einer Knieorthese, um Schäden am Knie zu verringern und folglich eine Knieoperation zu vermeiden. Die Knieorthese dient gleichzeitig als Schutz, Stabilisierung und Entlastung des Kniegelenks. Treten Verletzungen der Kniebänder oder -muskulatur ein, kann der Patient diese tragen. Ebenfalls werden Knieorthesen häufig nach einer Operation eingesetzt, um das operierte Knie zu unterstützen.

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Fazit

Postoperative Komplikationen müssen nicht bei jedem Patienten eintreten, können aber auch nicht ausgeschlossen werden. Die Komplikationen reichen von Schmerzen bis zu massiven Problemen mit der Prothese, sodass ein Gespräch mit dem Arzt immer hilfreich ist.

Je nach Härtegrad der Kniegelenksschäden können auch alternative Methoden zum Einsatz kommen. Insbesondere beweisen Knieorthesen ihre Wirkung, da sie das Knie entlasten und auch während des Sports und anderen Aktivitäten getragen werden können.

Falls Sie weitere Informationen wünschen oder die KNEO Knieorthese haben möchten, kontaktieren Sie uns telefonisch unter 07022 705181 oder per E-Mail an [email protected].

 

Bildquellennachweis: StudioLaMagica – fotolia.com

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